Der konkurrenzkampf in der arbeitswelt wird immer härter. Das hat auch verheerende auswirkungen auf die schulen: die schüler müssen gute noten bringen, sonst schaffen sie den sprung auf die sekundarschule nicht, sie haben weniger chancen bei der lehrstellensuche usw. Gleichzeitig werden auch noch die bildungsausgaben gekürzt, das hat zur folge, dass die schule die klassengrössen erhöhen muss, manche fördermassnahmen gestrichen werden, musische fächer, die sich auf die leistung positiv auswirken könnten, zu kurz kommen.

Nicht alle lehrer haben die gleiche fähigkeit, die kinder individuell anzusprechen und zu fördern. So ist es unausweichlich, dass es immer einzelne kinder in den klassen gibt, die verunsichert und mutlos sind und in den prüfungen versagen.

Es ist also häufig nicht mangelnde intelligenz, dass die noten ungenügend bleiben. Hier kann nachhilfe eine sinnvolle fördermassnahme sein: sie baut auf vorhandenen fähigkeiten auf, ermutigt und stärkt das selbstvertrauen von kindern und jugendlichen, die wegen ungünstiger umstände ihr leistungspotential nicht ausschöpfen konnten.

Immer häufiger sehe ich, dass auch erwachsene aus verschiedenen gründen den verlangten stoff nicht allein bewältigen können, sei es, weil die grundlagen aus der sekundarschule oder aus dem gymnasium nicht genügen oder in speziellen fächern gänzlich fehlen und der professor sich in seinem tempo den stärkeren anpasst. Häufig fehlt natürlich gerade bei erwachsenen auch die zeit, die lücken ganz allein aufarbeiten zu können. Ein kompetenter führer im dschungel des wissens kann viele unnötige umwege ersparen und direkter zum erfolg in der rasch nahenden prüfung führen.


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